Jahreslosung 2026: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu»

Shownotes

Thorsten und Andi lassen die neue Jahreslosung 2026 sprechen. Wochenlang haben sie an den Worten aus der Johannesoffenbarung gearbeitet und eine Fülle an Impulsen, Ideen und Arbeitshilfen online gestellt. Ihre Begeisterung über die Botschaft von Gottes hoffnungsfroher Kreativität behalten sie nicht für sich. Die beiden Theologen nähern sich der Jahreslosung auf dem Weg eigener Erfahrungen. «Siehe, ich mache alles neu», das sind Kraftworte, die zunächst jenseits theologischer Reflexionen in ausweglosen Momenten tragen können.

Von der Gegenwart geht es zurück in die Zeit gegen Ende des ersten Jahrhunderts, als der Seher Johannes die Worte der Jahreslosung kommunizierte. Sein Buch war Untergrundliteratur zum Widerstand gegen das mächtige Römische Reich und prophezeite dessen Untergang. Was will die Johannesapokalypse, was will sie nicht? Was ist die Faszination, die sie kulturgeschichtlich zum einflussreichsten Buch der Bibel machte? Leider wurde sie in der Geschichte des Christentums oft missverstanden als Endzeitfahrplan und missbraucht, um die Zeiger auf der Weltuntergangsuhr zu bestimmen.

Andi und Thorsten versuchen, die Jahreslosung als Kriterium zu verstehen für das, was heute Hoffnung sein könnte. Denn das Neue ist genauso wie das Alte ein schillernder Begriff. Wie geht gutes Hoffen auf eine neue Welt jenseits von Erneuerungsfuror und Verklärung des Alten? Hoffnung stiften kann die Jahreslosung, weil Gottes Kreativität durch seine Liebe bestimmt ist. Sie erschafft weder willkürlich noch durch blinde Zerstörung, sondern zielt auf Kooperation mit allen Geschöpfen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Art und Weise, wie Gott die Erde neu macht.

Hier kannst Du die Arbeitshilfe zur Jahreslosung 2026 als pdf herunterladen Zur Jahreslosung 2026 gibt es ein ganzes Dossier mit weiteren Beiträgen Lohnenswert ist auch die Auslegung der Jahreslosung 2026 von Thomas Witulski und Andreas Ohlemacher.

Podcast Geist.Zeit

Kommentare (2)

Angela

Emphatischer Beitrag von Euch beiden!! Als ich die Offenbarung als Jugendliche zum ersten Mal gelesen habe, empfand ich die Aussagen und Visionen als sehr verstörend. Einen Pastoren um Erklärung bittend antwortete darauf, es sei ein Geheimnis. Später habe ich im Spätprogramm des Öffentlich-Rechtlichen den Kultfilm Easy Rider gesehen und dann erklärte sich auf einmal, warum der Schreiber Johannes diese Bilder gesehen hat und wie er den Horortrip der Apokalypse gesehen hat. Die Bilder haben auf später Geborene immer eine große Wirkung gehabt und in die Literatur-, Ideen- und Kunstgeschichte Stichwort: Himmlisches Jerusalem) eingegangen. Und auch Ihr findet große Ideen für den Willen und den Geist Gottes für unsere Welt. Könnte die Ursache für das Zustandekommen der Offenbarung nicht ganz einfach sein, schon immer wurden überall auf der Welt für spirituelle Erfahrungen besondere Essenzen zu Hilfe genommen.

Sonja

Danke, für eure gute Auslegung. Bei den Unterlagen hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Stelle vom Regenbogen steht in Ez 1,28 nicht 1,18. Vielen Dank auch für die super Unterlagen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.