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Feministische Theologie im Rückspiegel - von innen und aussen

Feministische Theologie im Rückspiegel - von innen und aussen

61m 47s

In der 11. folge schauen sich Andi und Thorsten die Feministische Theologie noch mal im Rückspiegel an. Mit dabei ist Irene Gysel, eine Frau, die wie kaum eine andere feministisch-theologische Aufbrüche in der Reformierten Kirche miterlebt und gestaltet hat. Als Sprecherin des Wortes zum Sonntag und langjährige Redakteurin beim SRF ist sie weit bekannt. Viele Projekte kirchlicher Frauen- und Bildungsarbeit hat die Pfarrfrau und Lehrerin mitbegründet. 16 Jahre war sie als Kirchenrätin Teil der Kirchenleitung der Reformierten Kirche im Kanton Zürich. Was hat sie in den Aufbruchsjahren der Feministischen Theologie begeistert? Wie beurteilt sie die weiteren Entwicklungen heute? Warum wünscht...

Die Blütezeit der Feministischen Theologie

Die Blütezeit der Feministischen Theologie

60m 49s

In der 10. Folge von Geist.Zeit sprechen Andreas und Thorsten mit Tania Oldenhage, Feministische Theologin, Privatdozentin in Basel und Gemeindepfarrerin in Zürich. Wir blicken zurück auf einschneidende Erfahrungen und entscheidende Erkenntnisse der Feministischen Theologie, von denen die gesamte Theologie heute unbedingt lernen sollte: Wie können wir christliche Theologie betreiben, die sich kritisch auseinandersetzt mit der langen, kirchlichen Geschichte antijüdischer Einstellungen? Wie lernen wir im Westen, Ungerechtigkeit nicht nur zwischen den Geschlechtern wahrzunehmen, sondern auch im wirkmächtigen Erbe des westlichen Kolonialismus? Wie treten wir für Frauenrechte ein, ohne dadurch eine Geschlechterpolarität zu verstärken, die queere Menschen ausgrenzt? Und wie kommt es,...

Kanzelkritik

Kanzelkritik

65m 43s

Was passiert, wenn zwei Frauen heute mit feministischen und postkolonialen Tools das System Predigt umwandeln? Thorsten und Andreas machen einen Zeitsprung in die Gegenwart und reden mit Sabrina Müller und Jasmine Suhner über deren druckfrisches Buch „Jenseits der Kanzel“. Eine inspirierende Stunde in angewandter feministischer Theologie. 
Es geht um die Kanzel, die in ihrer langen Geschichte zu einem Ort und Symbol exklusiv-männlicher Kommunikations- und Deutungsmacht geworden ist. Jasmine und Sabrina sehen die Zeit reif für ein neues Kanzelbewusstsein und eine (m)achtsame Predigtkultur. Sie lernen dabei unter anderem von den flüssigen, geteilten und gemeinschaftlichen Formen religiöser Kommunikation in den sozialen Medien....

Die Anfänge der Feministischen Theologie

Die Anfänge der Feministischen Theologie

63m 53s

Jahrhundertelang war Theologie eine reine Männerdomäne, in christlichen Konfessionskirchen. Auch die allmähliche Zulassung von Frauen zum Theologiestudium und zum Pfarramt änderte lange Zeit nichts daran. Wenn es in Theologie um Gott ging, dominierten männliche Kategorien; wenn es um den Menschen ging: ebenfalls. Andreas und Thorsten begeben sich auf Spurensuche, wie nach dem Zweiten Weltkrieg Frauen wie Else Kähler und Marga Bührig diese Logik hinterfragen. Ab den 1970 Jahren kommt es zu einem breiten Aufbruch Feministischer Theologie in Kirche und Theologie, der diese nicht nur ergänzt, sondern grundlegend verändert. Auch wenn das noch nicht alle gemerkt haben.

Charlotte von Kirschbaum

Charlotte von Kirschbaum

65m 23s

Karl Barth selbst liess keinen Zweifel daran, dass er seine Kirchliche Dogmatik nicht ohne die unermüdliche Hilfe einer Frau hätte schreiben können: Charlotte von Kirschbaum, die als seine Mitarbeiterin und Geliebte viele Jahre im Haus der Familie Barth lebte.

Andreas und Thorsten fragen nach der Theologie dieser Frau: Welchen Einfluss hatte sie auf Barths Denken? Wie setzte sie sich mit der «Frauenfrage» in einer Zeit auseinander, in der es noch keine Feministische Theologie gab? Lässt sich heute noch etwas lernen aus ihrer Theologie der Geschlechter?

Emil Brunner

Emil Brunner

66m 9s

Eine Zeit lang galt Emil Brunner als der weltweit produktivste und wirkmächtigste Schweizer Theologe. Doch bald nach seinem Tod geriet er zunehmend in Vergessenheit und blieb in Erinnerung als der andere Schweizer Gottesdenker, dem Karl Barth ein entschiedenes Nein! entgegenschleuderte. Andreas Loos und Thorsten würdigen Brunner aus heutiger Sicht und fragen sich, ob sein Denken nicht die heutige Theologie stärker vorbereitet hat als Barth; und wie weit sein Beziehungsdenken auch in der Gegenwart noch anregend sein könnte.

Karl Barth

Karl Barth

63m 52s

Karl Barth ist nicht nur in der Schweiz der einflussreichste Theologe des 20. Jahrhunderts; das gilt mindestens auch für den deutschen Sprachraum und Europa insgesamt. Andreas und Thorsten diskutieren seinen theologischen Aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg, der mit seiner Orientierung an der Bibel und dem Bekenntnis zum dreieinigen Gott die Theologie seiner Zeit revolutionierte. Sie würdigen seinen massgeblichen Einsatz für die Bekennende Kirche in Deutschland im Widerspruch gegen den totalitären Machtanspruch des Nationalsozialismus. Schliesslich fragen sie, ob seine Theologie auch heute noch herausfordernd und inspirierend sei – und wo sie inzwischen an ihre Grenzen gekommen ist.

Kutter, Ragaz und der Religiöse Sozialismus

Kutter, Ragaz und der Religiöse Sozialismus

65m 49s

Der Religiöse Sozialismus gehört zu den innovativsten und kreativsten Aufbrüchen der Theologie im 20. Jahrhundert. Für Theologen wie Hermann Kutter und Leonhard Ragaz war der Glaube an den lebendigen Gott nicht zu trennen von der Hoffnung auf Befreiung in dieser Welt. Entschlossen suchten sie nach den Spuren Gottes außerhalb der Kirche. Und sie fanden den Geist Jesu Christi wirksam im irdischen Kampf für Überwindung sozialer Ungerechtigkeit, im Streben nach Gleichberechtigung und in der Überwindung von Nationalismus und Gewalt. Für Andi und Thorsten sind diese Impulse eine echte Neuentdeckung und Inspiration für künftige Theologie.

Adolf Schlatter – Eine Theologie zwischen den Stühlen

Adolf Schlatter – Eine Theologie zwischen den Stühlen

60m 6s

Thorsten und Andreas reisen zurück in eine Epoche, in der es noch üblich war, jeweils einen liberalen und einen positiven (konservativen) Vertreter in Kirchengemeinden und theologischen Fakultäten nebeneinander wirken zu lassen.

Einer der bekanntesten und strittigsten Theologen dieser Zeit war der Schweizer Theologe Adolf Schlatter (1852-1938). Er sollte in Bern, Berlin und Tübingen die bibel- und bekenntnisorientierte Position vertreten. Trotzdem versuchte er, seine pietistische Prägung und wissenschaftliche Theologie miteinander zu verbinden. Für die einen gab er dabei zu viele konservative Standpunkte auf, für die anderen war seine gläubige Theologie unvereinbar mit moderner Wissenschaft. Vielleicht macht gerade dieses strittige "zwischen den...

Thorsten Dietz

Thorsten Dietz

61m 0s

Warum verändert sich die Theologie mit jeder Generation? Selbst bei denen, die behaupten, dass es in der Theologie um immer gleiche, ewige Wahrheiten geht? Muss sich Theologie vielleicht immer weiter entwickeln? Oder verliert sie dabei ihr Thema aus den Augen? Andreas Loos befragt in der zweiten Folge von Geist.Zeit Thorsten Dietz, wie er sich im Laufe der Jahre theologisch gewandelt hat und welche Einflüsse dafür entscheidend waren. Und: Wie verhindert man, dass man bei solchen theologischen Wandlungen nicht zu einem theologischen Chamäleon zu werden, das sich stets an die jeweiligen Entwicklungen der eigenen Zeit anpasst?